ETH Zürich
Was kommt in der Prüfung Diskrete Mathematik an der ETH Zürich dran?
Diskrete Mathematik gehört an der ETH Zürich zum ersten Basisprüfungsblock. Die Prüfung dauert 180 Minuten und verteilt 180 Punkte auf vier Themenbereiche.
Der eigentliche Schwierigkeitsgrad liegt nicht im Stoff, sondern in der Beweisführung: Du musst erkennen, welches Verfahren eine Aufgabe verlangt, bevor du überhaupt anfängst zu schreiben.
Diese Prüfung gehört zu Basisprüfungsblock 1 im Studiengang Informatik. Zur Übersicht aller Fächer
Typischer Prüfungsaufbau
- Teil der Basisprüfung
- ja, Block 1
- Dauer
- 180 Minuten
- Punkte gesamt
- 180
- Sets, Relations, Functions
- 42 Punkte
- Number Theory
- 55 Punkte
- Algebra
- 47 Punkte
- Logic
- 36 Punkte
- Erlaubte Hilfsmittel
- 6 Seiten selbst geschriebenes Cheat Sheet
Der Schwerpunkt der Prüfung liegt auf Beweisen. Entscheidend ist, die passende Vorgehensweise zu erkennen: Wann reicht eine Rechnung, wann genügt ein Gegenbeispiel, wann brauchst du vollständige Induktion.
Die Bewertung gilt als streng. Auch kleine formale Fehler in einem sonst richtigen Beweis kosten Punkte, was das Fach im Vergleich zu den anderen Prüfungen des Blocks anspruchsvoll macht.
Das schlägt sich in der Notenskala nieder: Für eine 4.0 reichen erfahrungsgemäss etwa 30 bis 40 Prozent der Punkte. Wer das weiss, geht anders in die Prüfung, weil das Ziel nicht ist, alles zu lösen.
Häufige Themenschwerpunkte
Die Punkteverteilung zeigt direkt, wo die Schwerpunkte liegen. Zahlentheorie und Algebra machen zusammen mehr als die Hälfte der Punkte aus.
- Number Theory, mit 55 Punkten der grösste Block
- Algebra, 47 Punkte
- Sets, Relations und Functions, 42 Punkte
- Logic, 36 Punkte
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So wertest du alte Prüfungen richtig aus
Mehrere Jahrgänge nebeneinander legen
Eine einzelne Prüfung zeigt nur, was in einem Semester drankam. Ab drei bis vier Durchgängen lässt sich unterscheiden, was regelmässig wiederkehrt und was einmalig war.
Thema und Aufgabentyp getrennt notieren
Dasselbe Thema wird einmal als Rechnung, einmal als Beweis und einmal als Anwendungsaufgabe geprüft. Wer nur die Themen sammelt, übt später das falsche Format.
Nach Punkten gewichten, nicht nach Umfang im Skript
Was im Skript zwanzig Seiten braucht, kann in der Prüfung fünf Punkte wert sein. Die Punkteverteilung der alten Prüfungen ist der ehrlichere Massstab.
Abfragen statt nachlesen
Eine Lösung zu verstehen ist nicht dasselbe, wie sie unter Zeitdruck zu produzieren. Rechne jede Aufgabe einmal ohne Musterlösung durch, bevor du sie abhakst.
Häufige Fragen
Was kommt in Diskreter Mathematik an der ETH dran?
Die Prüfung verteilt 180 Punkte auf vier Bereiche: Number Theory mit 55 Punkten, Algebra mit 47, Sets, Relations und Functions mit 42 sowie Logic mit 36 Punkten. Über alle Bereiche hinweg geht es überwiegend um Beweise, nicht um reines Rechnen.
Wie schwer ist Diskrete Mathematik an der ETH?
Diskrete Mathematik gilt als eine der anspruchsvollsten Prüfungen im ersten Basisprüfungsblock. Der Grund ist weniger der Stoffumfang als die Bewertung: Beweise werden streng korrigiert, und auch kleine formale Fehler in einem sonst richtigen Ansatz kosten Punkte.
Wie bereitet man sich auf die Beweise in Diskreter Mathematik vor?
Nicht durch Auswendiglernen einzelner Beweise, sondern durch das Erkennen von Aufgabentypen. Die entscheidende Frage vor jeder Aufgabe lautet: Reicht hier eine direkte Rechnung, genügt ein Gegenbeispiel, oder brauche ich vollständige Induktion? Wer mehrere alte Prüfungen nebeneinander auswertet, sieht schnell, welche Beweisformen sich wiederholen.
Wie viele Punkte braucht man in Diskreter Mathematik für eine 4.0?
Erfahrungsgemäss liegt die Grenze für die 4.0 bei etwa 30 bis 40 Prozent der 180 Punkte. Das wirkt niedrig, entspricht aber dem Anspruch der Prüfung: Es geht nicht darum, alles zu lösen, sondern die Aufgaben zu erkennen, bei denen dir ein vollständiger und sauber notierter Beweis gelingt.
Welche Hilfsmittel sind in Diskreter Mathematik an der ETH erlaubt?
Erlaubt sind sechs Seiten mit einem selbst geschriebenen Cheat Sheet. Bei einem beweislastigen Fach lohnt es sich, dort weniger Formeln und dafür mehr Beweisstrukturen und typische Argumentationsmuster unterzubringen.
Cipher stellt keine alten Prüfungen bereit und gibt keine fremden Prüfungsaufgaben wieder. Analysiert wird ausschliesslich, was du selbst hochlädst.